Der stressige Alltag sorgt dafür, dass wir uns nicht so ernähren, wie wir es sollten. Die Folgen können mehr als unangenehm sein, wenn die Verdauung streikt oder der nächtliche Schlaf in weite Ferne rückt. Das eingeschränkte Wohlbefinden lässt sich jedoch mit einer Detox-Kur wieder aufpäppeln. Wir verraten in diesem Ratgeber, wie die Entgiftung im Detail aussehen kann.

In unserer künstlich geschaffenen Welt gehen wir einfach in den überflussorientierten Supermarkt, um uns mit Fertigprodukten einzudecken, welche nicht ohne Lebensmittelchemie auskommen. Unsere Verdauung streikt, wir können nicht mehr schlafen, sind unkonzentriert und hegen immer mehr den Wunsch, uns wieder so richtig wohlfühlen zu können. An diesem Punkt sollte spätestens gehandelt werden. Eine Detox-Kur kann dabei behilflich sein, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Eine Entgiftung setzt sich meistens aus mehreren Segmenten zusammen. Zu den häufigsten Bestandteilen einer Detox-Kur gehören:

  • Sport
  • Saunabesuche
  • Ernährungsumstellung
  • Verzicht auf Genussmittel
  • Kosmetische Behandlungen
  • Nahrungsergänzungsmittel etc.

Unser Körper entgiftet jeden Tag und mit jedem Atemzug. Doch wenn es darum geht aufgenommene Schadstoffe wie beispielsweise Nikotin oder Alkohol aus dem Körper zu schleusen, können die aufgezählten Beispiele dabei helfen, die Entgiftung zu beschleunigen. Zum Beispiel mit Sport und Saunabesuchen. Dabei bringen wir unseren Körper so richtig ins Schwitzen und vereinfachen ihm das Abtransportieren von Giftstoffen über die Haut. Deshalb ist es wichtig, unmittelbar nach dem Workout zu duschen, um die ausgeschwitzten Substanzen umgehend abzuwaschen.

Frisches Essen statt chemische Keule

Natürlich kann eine effektive Entgiftung nur dann praktiziert werden, wenn der Verzicht auf entsprechende Schadstoffe in den Fokus rückt. Wer auf das Rauchen nicht verzichten kann, wird es kaum schaffen die jahrelangen Nikotin-Rückstände abzubauen. Ebenso sinnvoll ist der Verzicht auf Lebensmittelchemie. Fertigprodukte triefen quasi vor Fließverbesserern, Trennmitteln, Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren und Farbstoffen. Diese hinterlassen auf Dauer ihre Spuren in unserem Körper. Hier heißt es selbst kochen und frisch zubereiten. Die Ernährungsumstellung ist sicher nicht leicht, belohnt aber nach einigen Wochen mit den ersten beeindruckenden Ergebnissen. Diese machen sich vor allem in puncto Konzentration und Wohlbefinden bemerkbar. Aber auch die Figur und die Ausdauer profitieren davon. Und nicht zuletzt wird auch ein träges Verdauungssystem wieder angekurbelt.

Flohsamenschalen: Das Verdauungswunder aus Indien

Das klappt auch mit Flohsamenschalen. Die federleichten Hülsen bestehen eigentlich nur aus Ballaststoffen und weisen keine Nährstoffe oder Kalorien auf. In Wasser aufgelöst, quillt der Flohsamen auf seine vielfache Menge an, wird sehr schleimig und kann als Verdauungsunterstützung dreimal täglich getrunken werden. Ballaststoffe sind wichtig für eine geregelte Verdauung und in Fertigprodukten kaum noch zu finden.

Es muss nicht immer Wasser sein

Aber auch das Trinken kann dazu beitragen, eine effiziente Entgiftung umzusetzen. Viel Wasser spült zahlreiche Giftstoffe aus dem Körper und sorgt zudem für ein straffes Hautbild. Aber auch die Antioxidantien im Tee bieten sich an, wenn es darum geht sich vor weiteren Schadstoffbelastungen zu schützen. Zum Beispiel durch freie Radikale in Form von UV-Strahlen. Inzwischen gilt der grüne Smoothie als Klassiker und kann nach Herzenslust zubereitet werden. Welche Obst- und Gemüsesorten dafür verwendet werden, bleibt jedem selbst überlassen. Hauptsache der Körper wird ordentlich mit dem grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll vollgepumpt.

Darmspülungen: Eine Wohltat für den Verdauungstrakt

Auch Darmspülungen können im Rahmen der Entgiftung sehr effektiv sein. Dazu wird ein sogenannter Irrigator verwendet, welcher in Apotheken, Reformhäusern und natürlich im Netz erhältlich ist. Das eingefüllte Wasser kann mit Bentonit oder Zeolith angereichert werden. Beide Substanzen sind in Pulverform erhältlich und haben die Eigenschaft, Schadstoffe an sich zu binden, damit diese aus dem Körper geschleust werden können. Alternativ kann auch Aktivkohle verwendet werden, welche denselben Effekt hat. Wichtig ist, dass Abführpräparate nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden dürfen, um keine Abhängigkeit auszulösen. Die Darmspülung ist zwar umständlicher aber dafür deutlich schonender und auch über einen längeren Zeitraum anwendbar.

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